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Tag: Fahrsport

Das Tandem-Fahren - eine ganz besondere Übung im Fahrsport

 

Es ist eine der schwersten Aufgaben im Fahrsport. Ein Tandem fahren. Was versteht man überhaupt darunter?
Ein Tandem ist eine Anspannung, bei der die beiden Pferde des Zweispänners nicht nebeneinander gehe, sondern hintereinander. Dies ist ungleich schwerer als zwei parallel angespannte Pferde zu führen.

Oft wird Tandem-Fahren als hohe Schule des Fahrsports bezeichnet. Früher wurden Prüfungen in diesem Fahrstil bei allen großen Turnieren von Wiesbaden bis Aachen mit eingeplant.

Heute ist dies kaum noch so. Tandem-Prüfungen sind selten geworden, finden aber immer noch statt.

Wichtig ist es beim Tandem-Fahren schon Erfahrung zu haben mit dem Zweispänner-Fahren. Denn ansonsten kommen Probleme durch die filigrane Führung der Leinen auf.
Das Tandem-Fahren stammt ursprünglich aus den Zeiten der schmalen Wege, der engen Straßen, auf denen sich unheimlich viele Kutschen tummelten. Oder on den engen Treidelpfaden, auf denen Pferde dicht neben Flüssen und Kanälen Boote mit Lasten zogen. Dort überall war die Tandem-Anspannung von Vorteil.

Es waren jedoch britische Offiziere, welche die Tandem-Anspannung im Besonderen nutzten.

Sie veranstalteten während des Krim-Kriegs Mitte des 19. Jahrhunderts Wagenrennen mit den Tandems, da sie diese Anspannung dem Vierspänner ebenbürtig ansahen.

Besonders schwierig ist es beim Tandem-Fahren mit der engen Zügelführung zurechtzukommen.

Das Vorderpferd ist natürlich, da es alleine vorne steht, eher instabil. Wenn zwei Pferde nebeneinander gehen, dann geben sie sich gegenseitig Sicherheit. Das ist beim Tandem nicht gegeben. Deshalb muss der Kutscher ganz besonders fähig sein.

“Tandemfahren ist wie Harfespielen” lautet ein englischer Spruch. Und zwar deshalb, weil es so kompliziert ist. Das Vorderpferd kann beispielsweise sehr einfach kehrt machen oder erschrecken. Wenn dann der Kutscher nicht richtig reagiert, wird die Situation schnell gefährlich.

Als Kutsche beim Tandem-Fahren dient ein hoher Einachser. Damit kann das Gabelpferd (hinten) viel leichter rückwärts gerichtet und somit auch das Vorderpferd unter Kontrolle gebracht werden. Gefährliche Situationen können mit diesem zweirädrigen Wagen also viel besser gebannt werden als mit einem vierrädrigen Wagen.

Fürs Tandem-Fahren sind alle Pferderassen geeignet. Allerdings sollten die Pferde Nervenstärke haben - und auch bereits vor dem Einspänner ausgebildet sein. Ein vollkommen “grünes” Pferd wird zu leicht verunsichert. Das Gabelpferd und das Vorderperd müssen beide fleißig und gehfreudig sein.

Zum Ausschlagen sollten beide Pferde nicht neigen.

Fahren lernt man natürlich am besten unter Anleitung eines Fahrers, der bereits Erfahrung mit dem Tandem hat. Dieser sollte mit seinem Schüler am besten auf geraden, langen Wegen üben, nicht auf einem engen Fahrplatz mit vielen Wendungen - denn diese sind am schwierigsten zu fahren, weshalb man für sie schon einige Erfahrung haben sollte.

Nur noch wenige betreiben das Tandem-Fahren auf Grund dieses hohen Aufwandes und Anspruchs. Doch ist es absolut lohnenswert, diese Art des Fahrens zu erlernen, wenn man Spaß an klassischer Fahrkunst hat.

Mehr zum Fahrsport:

http://www.reitr.de/tag/zweispanner/

http://www.reitecke.ch/Pferd-kutschen_fahren.html

 

http://de.wordpress.com/tag/kutschen-fahren/

http://blog.omc.ch/2007/11/24/kutschenfahrten-%E2%80%94-die-intensitat-des-moments-geniessen/

http://www.pferde.de/Fahrsport.3961.0.html

http://www.pferde.de/Fahrsport.infos.html

http://www.stall-frei.de/blog/dienstleistungen/fahrsport/

Fahrsport - Was kann man machen?

Wer sich erst einmal für den Sport des Fahrens entschieden hat, der kann gleich weiter überlegen. Denn nun heißt es, auszuwählen, ob es der wirkliche Sport sein soll, der aus einer Dressurprüfung, einem Geländeteil und dem Hindernisfahren besteht.

Oder ob man nur das Fahren erlernen möchte, um die klassische Ausfahrt mit der Kutsche machen zu können.

Es liegt eine Faszination darin, einfach mit der Kutsche durch die Gegend zu fahren, die Landschaft zu genießen und das Erlebnis zusammen mit dem Pferd zu haben.

Allerdings ist auch hierfür Können nötig. Und der Spaß daran, die alten Traditionen wieder aufleben zu lassen.

Viele Menschen, die als Freizeitvergnügen mit der Kutsche fahren, machen das ganz traditionell mit Bockdecke und einer fein herausgeputzten Kutsche und Pferden.

Es gibt mehrere Vereine, in denen sich Fahrsportler gerne organisieren. Denn allein macht es nur halb so viel Spaß. Über Organisationen, die im Internet unter www.kutschenverein.de zu finden sind, kann sich der neue Fahrsportler auch über Fahrsportprüfungen und Turnier sowie über Shows in der Region informieren.

Dort sind die bestens aufgehoben, die ihre Pferde gerne herausputzen und präsentieren.

In den Prüfungen geht es mehr um Rasanz und Geschicklichkeit. Es musst übrigens nicht immer die komplette Fahrprüfung sein. Auch Hindernisfahren werden als spezielle Einzelprüfungen durchgeführt.
Turniere im Fahrsport finden übrigens für Pferde und Ponys gleichermaßen statt.

Dazu kommen als große Ereignisse für Fahrsportler übrigens auch immer wieder gemeinsame Fahrten in verschiedenen Regionen Deutschlands. Bekannt ist zum Beispiel eine Traditionsfahrt im Berliner Tiergarten oder zahlreiche Veranstaltungen in Bayern.

Bei solchen Fahrertreffen sind dann Warm-, Kalt- und sogar Vollblüter dabei. Aber auch viele Ponys und sogar Esel.

Übrigens gibt es ein Land, in dem der Fahrsport heute eine besondere Popularität bekommen hat. Die USA sind echte Fahrsport-Fans. Sie freuen sich besonders auf die Weltreiterspiele im kommenden Jahr, wenn auch die amerikanischen Fahrsportler angreifen wollen.

Auch gibt es in den USA zahllose Show-Klassen, in denen auch die Saddlebred und Tennessee Walking Horses antreten.

Show ist beim Fahren auch ein wichtiger Bestandteil in Großbritannien, das wohl Mutterland des Sports ist.

In Deutschland war das Fahren niemals eine große Show, sondern eher zweckmäßige Fortbewegungsart und Wettkampf.

Das spiegelt sich auch im heutigen deutschen Fahren wieder. Es wird niemals die Popularität eines Landes wie England erreichen. Dennoch ist Fahren ein Sport, den es auszuüben lohnt.

Mehrzum Thema:

 

 

 

 

 

 

 

http://www.reitecke.ch/Pferd-kutschen_fahren.html 

 

http://blog.omc.ch/2007/11/24/kutschenfahrten-%E2%80%94-die-intensitat-des-moments-geniessen/

http://www.pferdethema.de/2008/10/18/ackerwagen-geschicklichkeitsfahren-2008/

http://jeller.wordpress.com/2008/05/10/kutschenfahrt-zu-mozarts-pinkelstein/

http://hochzeitskutsche.blogspot.com/2008/03/blog-post.html

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