Fahrsport - Was kann man machen?
Wer sich erst einmal für den Sport des Fahrens entschieden hat, der kann gleich weiter überlegen. Denn nun heißt es, auszuwählen, ob es der wirkliche Sport sein soll, der aus einer Dressurprüfung, einem Geländeteil und dem Hindernisfahren besteht.
Oder ob man nur das Fahren erlernen möchte, um die klassische Ausfahrt mit der Kutsche machen zu können.
Es liegt eine Faszination darin, einfach mit der Kutsche durch die Gegend zu fahren, die Landschaft zu genießen und das Erlebnis zusammen mit dem Pferd zu haben.
Allerdings ist auch hierfür Können nötig. Und der Spaß daran, die alten Traditionen wieder aufleben zu lassen.
Viele Menschen, die als Freizeitvergnügen mit der Kutsche fahren, machen das ganz traditionell mit Bockdecke und einer fein herausgeputzten Kutsche und Pferden.
Es gibt mehrere Vereine, in denen sich Fahrsportler gerne organisieren. Denn allein macht es nur halb so viel Spaß. Über Organisationen, die im Internet unter www.kutschenverein.de zu finden sind, kann sich der neue Fahrsportler auch über Fahrsportprüfungen und Turnier sowie über Shows in der Region informieren.
Dort sind die bestens aufgehoben, die ihre Pferde gerne herausputzen und präsentieren.
In den Prüfungen geht es mehr um Rasanz und Geschicklichkeit. Es musst übrigens nicht immer die komplette Fahrprüfung sein. Auch Hindernisfahren werden als spezielle Einzelprüfungen durchgeführt.
Turniere im Fahrsport finden übrigens für Pferde und Ponys gleichermaßen statt.
Dazu kommen als große Ereignisse für Fahrsportler übrigens auch immer wieder gemeinsame Fahrten in verschiedenen Regionen Deutschlands. Bekannt ist zum Beispiel eine Traditionsfahrt im Berliner Tiergarten oder zahlreiche Veranstaltungen in Bayern.
Bei solchen Fahrertreffen sind dann Warm-, Kalt- und sogar Vollblüter dabei. Aber auch viele Ponys und sogar Esel.
Übrigens gibt es ein Land, in dem der Fahrsport heute eine besondere Popularität bekommen hat. Die USA sind echte Fahrsport-Fans. Sie freuen sich besonders auf die Weltreiterspiele im kommenden Jahr, wenn auch die amerikanischen Fahrsportler angreifen wollen.
Auch gibt es in den USA zahllose Show-Klassen, in denen auch die Saddlebred und Tennessee Walking Horses antreten.
Show ist beim Fahren auch ein wichtiger Bestandteil in Großbritannien, das wohl Mutterland des Sports ist.
In Deutschland war das Fahren niemals eine große Show, sondern eher zweckmäßige Fortbewegungsart und Wettkampf.
Das spiegelt sich auch im heutigen deutschen Fahren wieder. Es wird niemals die Popularität eines Landes wie England erreichen. Dennoch ist Fahren ein Sport, den es auszuüben lohnt.
Mehrzum Thema:
http://www.reitecke.ch/Pferd-kutschen_fahren.html
http://blog.omc.ch/2007/11/24/kutschenfahrten-%E2%80%94-die-intensitat-des-moments-geniessen/
http://www.pferdethema.de/2008/10/18/ackerwagen-geschicklichkeitsfahren-2008/
http://jeller.wordpress.com/2008/05/10/kutschenfahrt-zu-mozarts-pinkelstein/
