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Pferd und Reiter unterwegs

Tag: Barrel Racing

Die Disziplinen beim Westernreiten: Barrel Racing und Pole Bending

Barrel Racing und Pole Bending sind besonders in den USA und Kanada zwei Disziplinen, die bei keinem Westernturnier fehlen dürfen, gehören sie doch zu den aufregendsten und rasantesten Wettkämpfen. Auch hierzulande finde die beiden Speed-Disziplinen unter den Westernprüfungen immer mehr für viele Zuschauer.

Häufig nehmen am Barrel Racing und Pole Bending hier nicht nur die typischen Westernpferderassen, sondern auch Haflinger oder Ponyrassen teil.

Und auch immer mehr Freizeitreiter entdecken die Disziplinen für sich, einfach als guten Ausgleich und Reiterspiel, das Spaß macht.

Barrel Racing ist ein Rennen auf Zeit um Fässer herum. Genauer gesagt handelt es sich um drei Fässer, die in regelmäßigen Abständen in Form eines Dreiecks auf dem Sandplatz aufgestellt werden.
Wenn der Reiter mit seinem Pferd die Startlinie passiert und auf das erste Fass zugaloppiert, läuft auch die Uhr.

Interessant ist dann, wie die Fässer angeritten werden. Um das erste fass herum reitet der Westernreiter einen Kreis von 360° nach rechts, dann geht es weiter zu Fass Nummer Zwei. Dieses umkreist er links herum um 360°, ebenso wie das dritte Fass.

Danach reitet der Teilnehmer so schnell wie möglich ins Ziel.

Natürlich gibt es beim Barrel Racing Abzüge, wenn ein Fass umgeworfen oder ein Fass nicht richtig herum angeritten wird. Das bedeutet Strafe. Letztendlich hat also der schnellste Reiter ohne Fehler gewonnen.

Es gibt auch Barrel Racing Wettkämpfe, bei denen zwei Reiter gegeneinander antreten, der Sieger weiterkommt und dann im letzten Rennen die beiden besten Barrel Racer aufeinander treffen.

Wichtig sind fürs Barrel Racing schnelle und wendige Pferde, sowie ein gutes Gleichgewicht - und natürlich viel Übung.

 

Pole Bending ist ein Slalom durch aufeinander folgende Stangen. Die Pferde müssen hier bestens ausbalanciert sein und es muss eine besonders gute Verständigung zwischen Reiter und Pferd herrschen. Die Pferde müssen perfekt an den Hilfen stehen.

Da beim Pole Bending die Stangen in Schlangenlinien angeritten werden, müssen die Pferde ständig vom Links- auf den Rechtsgalopp und wieder zurück umschalten.

Meist treten wie auch beim Barrel Racing wie Pferde gegeneinander an, um die Sache spannender zu machen.

Pole Bending funktioniert wie folgt:

Zweimal müssen die sechs Stangen umritten werden, wobei bei der am weitesten vom Start entfernten Stange begonnen wird.

Es geht also von der Startlinie im Galopp bis zur letzten Stange. Dann geht es im Slalom wieder auf den Start zu, wo gewendet wird und wieder durch den Slalom zur Ziellinie geritten wird.

Eine ungeworfene Stange gibt Strafpunkte und kostet eine gute Platzierung. Dafür gibt es 5 Strafsekunden. In diesem Westernrennen geht es oft um Sekundenbruchteile.

Die Pferde fürs Pole Bending müssen noch wendiger sein, als beim Barrel Racing. Sie müssen blitzschnelle Rollbacks beherrschen, um die Wendungen perfekt hinzubekommen.

Pole Bending erfordert wirklich sehr viel Übung und Geschicklichkeit. Und ohne ein begabtes Pferd dafür geht es leider auch nicht. Es gibt auch Westernpferde, die diese Disziplin absolut ablehnen.

Weitere Infos zum Barrel Racing:

http://kjenterprises.wordpress.com/2008/08/01/bring-out-the-western-in-you-rodeo-barrel-racing/

http://mandiburden.wordpress.com/2008/09/01/our-view-of-one-second/

http://caringforyourhorse.wordpress.com/2007/09/14/seventeenflatcom-pop-up-barrels/

Infos zum Pole Bending:

http://www.reiten.biz/westernreiten/Pole-Bending/

Und Westerndisziplinen allgemein:

http://test.equide.at/?p=42

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