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Pferd und Reiter unterwegs

Das deutsche Pferdemuseum in Verden an der Aller

Im Norden von Deutschland, in einer absoluten Pferdegegend, südlich von Bremen befindet sich das deutsche Pferdemuseum in der Kleinstadt Verden an der Aller. In dieser Stadt lebt der bekannte Pferdesportexperte Hans-Heinrich Isenbarth, ganz in der Nähe befindet sich auch Thedinghausen, Wohnort von Meredith und Markus Beerbaum.

Verden ist außerdem ein bekannter Turnier- und Auktionsort, also auch der ideale Platz für ein Pferdemuseum.

“Wir laden Sie ein zu einem Ritt durch die Geschichte des Pferdes” titelt die Website des Pferdemuseums - und verspricht damit nicht zuviel. Dieses Museum ist für jeden Pferdefan absolut sehenswert.

Die Geschichte des Pferdemuseums beginnt um 1930, als Verdener Heimatbund mit dem Aufbau einer pferdekundlichen Sammlung beginnt. Initiatoren waren der Schlossermeister und Heimatbundvorsitzende Wilhelm Ahrens und der Hippologe Erich Clausen.
Den Namen „Deutsches Pferdemuseum“ bekam das Haus 1965 kommt es zur Verselbständigung und Namensänderung in “Deutsches Pferdemuseum”.
Seit diese Zeit entstand eine umfangreiche Museumsbibliothek. 1974 wurde das berühmte Denkmal des Hengstes Tempelhüter als Symbol des Museums aufgestellt.
Im Jahr 2000 wurde das Pferdemuseum nach Erweiterung und Neugestaltung in den Pferdeställen und Mannschaftsräumen der ehemaligen Kavalleriekaserne am Holzmarkt neu eröffnet.

Insgesamt hat die ständige Ausstellung eine Fläche von 1 400 m², dazu kommen auf 230 m² immer neue Sonderausstellungen.

Gleich am Eingang grüßt den Besucher ein Schild mit der Aufschrift „Gaudemus Equis“, also „Habt Freude am Pferd“, das sich einst an Bürgerhäusern befand.

Kleine und große Pferde und Pferdchen aus den verschiedensten Jahrhunderten haben hier ein „Zuhause“ gefunden. Vom Spielzeug Pferd, über Karussellpferde, Blechpferde, Zinnpferde und prächtige Geschirre, Zäume und Sättel zeigt die Ausstellung alles rund um die Geschichte der Tiere.

Besonders interessant bei der Reise durch die Pferdegeschichte sind die Darstellungen von Urpferdchen, welche man kaum mit dem heutigen Pferd in Verbindung bringen würde.

Im angrenzenden Museumsshop kann der Besucher dann auch sein Souvenir mitnehmen. Modellpferde oder Plüschpferde, Bücher oder Spiele, hier finden sich zahlreiche schöne Sachen. Auch edle Porzellanteller aus der Fürstenbergischen Manufaktur, die speziell fürs Pferdemuseum gefertigt werden.

Die Bibliothek des Pferdemuseums beherbergt über 1000 Bücher, allerdings kann man diese nur nach Terminabsprache besichtigen.

Die Sonderausstellungen des Museums befassen sich mit allen möglichen speziellen Themen rund ums Pferd. Vom 4. Juli 2008 bis 1. Februar 209 zeigt das Pferdemuseum in Verden beispielsweise eine Sonderausstellung rund umMiniaturausführungen von Kutschen.

Auch finden immer wieder Vorträge im Pferdemuseum statt, bei denen Pferdewissenschaftler, Sportler und Züchter ihr Wissen weiter geben. Hier fand ich zum Beispiel Infos zu einer Vortrags-Veranstaltung im November.

Weitere Infos zum Pferdemuseum:

http://www.qype.com/place/121678-Deutsches-Pferdemuseum-e-V–VerdenÖffnungszeiten sind täglich außer montags von 10.00–17.00 Uhr.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 €, für Kinder (ab 4 Jahre) und Jugendliche 1,50 €.

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