Reitr

Pferd und Reiter unterwegs

Kategorie: Allgemeines

Das Pfingstturnier in Wiesbaden - ein Ereignis vor wundervoller Kulisse

MEREDITH MICHAELS-BEERBAUM UND CHECKMATE - SIEGER IM GP VON WIESBADEN 2008 

 

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2009 ist es wieder so weit: das Pfingstturnier in Wiesbaden findet statt.

Sie ist schon einzigartig, die Kulisse des historischen Schlosses von Wiesbaden und des Schlossparks. Hier lässt sich während des Turniers auch ausgiebig flanieren. Wege gibt es genug… und besonders abends macht es Spaß, den Park zu erkunden und dann immer wieder einmal beim Turnier vorbei zu schauen.
Das kann gleich Freitags ausprobiert werden, denn an diesem Abend findet die berühmte Wiesbadener Pferdenacht statt. Für diese sollte man sich allerdings frühzeitig Karten besorgen - wer Freitag Karten möchte, wird wohl Pech haben mit Sitzplätzen. Für alle “Flaneure” sei jedoch die Empfehlung abzugeben, dass man von der Allee über dem Parcours ganz vorzüglich zusehen kann.

Besondere Experten nehmen sich sogar Klappstühle mit…

Am Samstag geht es in Wiesbaden weiter mit der Geländeprüfung der Vielseitigkeitsreiter. Dressur und Springen wurden bereits am Vortag absolviert.

Der Geländeritt geht mitten durch den Schlosspark und ist eine echte Attraktion.

In diesem Jahr wird unter anderem Olympiasiegerin Ingrid Klimke vor Ort sein.

Später steigen dann auch Dressur- und vor allem die Springreiter ins Geschehen ein. In der Dressur sind Stars wie Isabell Werth oder Youngster Matthias Alexander Rath dabei.
Im Springen freuen sich die Zuschauer vor allem auf die frisch gekürte Weltcupsiegerin 2009 Meredith Michaels-Beerbaum. Gewann sie den Weltcup noch mit Shutterfly war sie in Wiesbaden bereits zwei Mal mit Checkmate im Großen Preis erfolgreich. 2005 und im Vorjahr, als sie vor Marcus Ehning und Edwina Alexander gewann.

Dieses packende Stechen ist noch heute vielen im Gedächtnis.

Am Pfingstsonntag geht es in Wiesbaden um die Qualifiktion zu eben jenem Großen Preis, der auch Station der Riders Tour ist.

Außerdem findet an diesem Tag die Dressurkür im nächtlichen Schlosspark statt.

Zudem sind in Wiesbaden auch die Voltigierer wieder mit am Start. Sie faszinieren jedes Jahr aufs Neue durch ihre akrobatischen Übungen.

Und Pfingstmontag folgt dann der Höhepunkt des Pfingstturniers.

Der Große Preis von Wiesbaden, eines der traditionsreichsten und höchstdotierten Springen in Deutschland. Jeder möchte in Wiesbaden einmal auf der Siegerliste stehen.
Neben MMB werden ihr Schwager Ludger, Marcus Ehning und viele ausländische Größen mit dabei sein.

Wenn dann die feierliche Siegerehrung über die Bühne geht, haben die meisten Besucher des Turniers schon Sehnsucht und Vorfreude auf das nächste Jahr in sich - denn eines ist sicher: Das nächste Pfingstturnier kommt bestimmt.

Mehr zum Turnier:

http://www.horseweb.tv/?p=64

http://www.lotzoptik.de/internationales-wiesbadener-pfingstturnier/

http://www.reitwelten.de/2009/04/10/ingrid-klimke-startet-beim-pfingstturnier-in-wiesbaden

http://www.reitwelten.de/2009/02/20/schlosspark-reitturnier-internationales-wiesbadener-pfingstturnier-vom-29-mai-bis-01-juni-2009

http://www.webnews.de/feed/4836021/Reitsport-Elite-beim-Pfingstturnier-in-Wiesbaden.html

Die Spanische Hofreitschule in Deutschland

Wer die Pferde und Reiter der Wiener Hofreitschule erleben möchte, der muss normalerweise nach Wien reisen. Doch auch wenn sich dieses Erlebnis auch jeder einmal vornehmen sollte, ist es doch auch besonders schön, wenn die berühmte Reitschule Deutschland einen Besuch abstattet.
Nun im Mai ist es mal wieder so weit.

Die Wiener Hofreitschule selbst bewirbt das Event als “Einmaliges Gastspiel”. Nun war die Hofreitschule zwar schon einige Male in Deutschland, aber es ist jedes Mal wieder ein großes und seltenes Ereignis.

30 der berühmten weißen Lipizzaner Hengste der Hofreitschule brechen nun gen Deutschand auf.

Am 14., 15. und 16. Mai, also Donnerstag bis Samstag werden sie in der O2-World in Berlin auftreten. Vorstellungsbeginn ist Donnerstag und Freitag um 20 Uhr, Samstag um 15 Uhr.

Am 21., 22. und 23. Mai folgt dann der Auftritt in der Düsseldorfer ISS Arena.

Beide Events sind absolute Highlights im Deutschen Veranstaltungskalender. Wer also noch Tickets möchte, sollte sich diese möglichst schnell besorgen - oder noch an einem der zahlreichen Gewinnspiele teilnehmen.

Im Rahmen der Show wird die berühmte “Hohe Schule” von den Pferden und ihren Reitern präsentiert. Dabei zeigen die Reiter ihre Schimmel sowohl unter dem Sattel in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp, aber auch in den Dressurlektionen Piaffe und Passage, bei ihrer dressurmäßigen Ausbildung als auch bei den zahllosen Lektionen “an der Hand” und vor allem bei der Arbeit am langen Zügel.
Diese zählen zu den ganz besonderen Lektionen der Hofreitschule, welche nur von erfahrenen Pferden in dieser Perfektion vorgeführt werden können.

Der Bereiter befindet sich hinter dem Pferd und kommuniziert nur über einen langen Zügel mit ihm. Und dabei zeigt das Pferd dann so berühmte Lektionen wie die Levade oder Courbette.

Absolutes Highlight ist bei den Auftritten der Wiener Hofreitschule immer wieder die “Schule über der Erde”. Die Levade ist ein Stehen auf den Hinterbeinen. Die Kapriole ein Hochspringen in die Luft bei dem das Pferd mit allen vier Beinen über dem Boden ist und dann nach hinten ausschlägt. Die Courbette eine Levade, aus der heraus mehrere Sprünge auf zwei Beinen stattfinden. Dazu kommt noch die Croupade.

Wenn ein Pferd diese Sprünge beherrscht, ist es in der Königsklasse bei der Wiener Hofreitschule angekommen.

Besonders gut kommt beim Publikum auch immer der Pas de Deux an, bei dem zwei Pferde nebeneinander ihr Können zeigen.

Und das Highlight am Ende jedes Auftritts der Wiener Hofreitschule ist die Schulquadrille. Hier zeigen noch einmal die besten Hengste der Wiener Hofreitschule 20 Minuten lang ihr Können in der Dressur. Dies eine solch lange Zeit durchzuhalten, ist eine besonders schwere Aufgabe, welche die Hengste jedoch perfekt beherrschen.

Der Auftritt der Wiener Hofreitschule ist kurz gesagt, ein absolutes Muss für Berliner und Düsseldorfer Pferdefans und Menschen aus diesen Gegenden Deutschlands.

Mehr zur Deutschland Tournee und der Wiener Hofreitschule gibt es hier:

 http://blog.zooplus.de/index.php/tierbedarf/tiere-gewinnspiele/gewinnspiel-spanische-hofreitschule-wien/

http://www.blogspan.net/presse/der-vorverkauf-fr-die-deutschland-tournee-der-spanischen-hofreitschule-startet-schon-heute-tickets-fr-die-shows-der-berhmten-lipizzaner-in-berlin-o2-world-und-in-dsseldorf/mitteilung/14723/

http://www.reitwelten.de/2009/01/10/spanische-hofreitschule-wien-die-lipizzaner-hengste-auf-deutschland-tournee-termine-daten

http://www.autnet.at/wordpress/2008/07/29/spanische-hofreitschule/

http://blog.reisen-experten.de/emanzipation-in-der-spanischen-hofreitschule-1295

http://blog.tixclub.de/highlights-2009/spanische-hofreitschule-wien-in-der-o-world-berlin/725

http://www.now-in.org/Event/480016-spanische-hofreitschule.aspx

 

 

Das Tandem-Fahren - eine ganz besondere Übung im Fahrsport

 

Es ist eine der schwersten Aufgaben im Fahrsport. Ein Tandem fahren. Was versteht man überhaupt darunter?
Ein Tandem ist eine Anspannung, bei der die beiden Pferde des Zweispänners nicht nebeneinander gehe, sondern hintereinander. Dies ist ungleich schwerer als zwei parallel angespannte Pferde zu führen.

Oft wird Tandem-Fahren als hohe Schule des Fahrsports bezeichnet. Früher wurden Prüfungen in diesem Fahrstil bei allen großen Turnieren von Wiesbaden bis Aachen mit eingeplant.

Heute ist dies kaum noch so. Tandem-Prüfungen sind selten geworden, finden aber immer noch statt.

Wichtig ist es beim Tandem-Fahren schon Erfahrung zu haben mit dem Zweispänner-Fahren. Denn ansonsten kommen Probleme durch die filigrane Führung der Leinen auf.
Das Tandem-Fahren stammt ursprünglich aus den Zeiten der schmalen Wege, der engen Straßen, auf denen sich unheimlich viele Kutschen tummelten. Oder on den engen Treidelpfaden, auf denen Pferde dicht neben Flüssen und Kanälen Boote mit Lasten zogen. Dort überall war die Tandem-Anspannung von Vorteil.

Es waren jedoch britische Offiziere, welche die Tandem-Anspannung im Besonderen nutzten.

Sie veranstalteten während des Krim-Kriegs Mitte des 19. Jahrhunderts Wagenrennen mit den Tandems, da sie diese Anspannung dem Vierspänner ebenbürtig ansahen.

Besonders schwierig ist es beim Tandem-Fahren mit der engen Zügelführung zurechtzukommen.

Das Vorderpferd ist natürlich, da es alleine vorne steht, eher instabil. Wenn zwei Pferde nebeneinander gehen, dann geben sie sich gegenseitig Sicherheit. Das ist beim Tandem nicht gegeben. Deshalb muss der Kutscher ganz besonders fähig sein.

“Tandemfahren ist wie Harfespielen” lautet ein englischer Spruch. Und zwar deshalb, weil es so kompliziert ist. Das Vorderpferd kann beispielsweise sehr einfach kehrt machen oder erschrecken. Wenn dann der Kutscher nicht richtig reagiert, wird die Situation schnell gefährlich.

Als Kutsche beim Tandem-Fahren dient ein hoher Einachser. Damit kann das Gabelpferd (hinten) viel leichter rückwärts gerichtet und somit auch das Vorderpferd unter Kontrolle gebracht werden. Gefährliche Situationen können mit diesem zweirädrigen Wagen also viel besser gebannt werden als mit einem vierrädrigen Wagen.

Fürs Tandem-Fahren sind alle Pferderassen geeignet. Allerdings sollten die Pferde Nervenstärke haben - und auch bereits vor dem Einspänner ausgebildet sein. Ein vollkommen “grünes” Pferd wird zu leicht verunsichert. Das Gabelpferd und das Vorderperd müssen beide fleißig und gehfreudig sein.

Zum Ausschlagen sollten beide Pferde nicht neigen.

Fahren lernt man natürlich am besten unter Anleitung eines Fahrers, der bereits Erfahrung mit dem Tandem hat. Dieser sollte mit seinem Schüler am besten auf geraden, langen Wegen üben, nicht auf einem engen Fahrplatz mit vielen Wendungen - denn diese sind am schwierigsten zu fahren, weshalb man für sie schon einige Erfahrung haben sollte.

Nur noch wenige betreiben das Tandem-Fahren auf Grund dieses hohen Aufwandes und Anspruchs. Doch ist es absolut lohnenswert, diese Art des Fahrens zu erlernen, wenn man Spaß an klassischer Fahrkunst hat.

Mehr zum Fahrsport:

http://www.reitr.de/tag/zweispanner/

http://www.reitecke.ch/Pferd-kutschen_fahren.html

 

http://de.wordpress.com/tag/kutschen-fahren/

http://blog.omc.ch/2007/11/24/kutschenfahrten-%E2%80%94-die-intensitat-des-moments-geniessen/

http://www.pferde.de/Fahrsport.3961.0.html

http://www.pferde.de/Fahrsport.infos.html

http://www.stall-frei.de/blog/dienstleistungen/fahrsport/

Die Pferd International 2009 - DAS Reitsportevent in Bayern

 

Von 21. - 24. Mai 2009 ist es wieder so weit. Die Pferd International findet in München-Riem statt.

Es ist die größte Freiluft-Pferdesportveranstaltung in Süddeutschland.

Da ist es logisch, dass auch Reiter aus aller Welt angezogen werden. Zumal in diesem Jahr ein an besonderes Highlight ansteht…

Erstmals findet im Rahmen der Pferd International das World Dressage Masters statt. Die neu geschaffene Dressurserie nahm ihren Ausgangspunkt in Wellington, Florida.

München-Riem ist nun Station Nummer Zwei.

Größen wie Weltmeisterin und Olympiasiegerin Isabell Werth lassen sich diesen Termin natürlich nicht entgehen.

Eigens dafür wurde übrigens eine neue Tribüne am Dressurstadion gebaut.

Auch beim Springreiten ist München - trotz der Terminüberschneidung mit dem Derby in Hamburg - ein Anziehungspunkt für zahllose Reitsportgrößen, wie etwa Markus Beerbaum, den Ehemann von Meredith Michaels-Beerbaum und ehemaligen Welt- und Europameister.

Qualifikationsprüfungen zur Masters League stehen an. Wer am Samstag oder Sonntag einen der ersten drei Plätze belegt, ist in Frankfurt beim Festhallenturnier kurz vor Weihnachten 2009 mit dabei.

Zu den traditionellen Reitsportdisziplinen Dressur und Springen gesellt sich in München auch das Westernreiten mit zahlreichen attraktiven Prüfungen für Profis und auch kleine Westernreiter.

Daneben bietet die Pferd International die sehenswerte Show “Equi World”, die täglich stattfindet und einen Mix aus den schönsten Rassen aus aller Welt bietet. Hier treten Andalusier, Lusitanos, Friesen, Westernpferderassen wie Appaloosa oder Paint Horse und Haflinger auf.

Von der klassischen Dressur über das Behindertenreiten bis hin zum Kutschenkorso wird alles im Schauprogramm geboten.

Daneben findet jeder bei der Pferd international eine reiche Auswahl an allen Utensilien rund um den Pferdesport - vom Reithelm über Sattel und Zügel bis hin zu Büchern und Zeitschriften.

Über das ganze Gelände verteilt finden sich die Aussteller, sowohl im Freien als auch in einem großen Ausstellerzelt.

Zusätzlich im Angebot der Pferd International sind am Freitag, den 22. Mai, auf dem Westernplatz die Symposiumsveranstaltungen “Back to the roots”. Hier wird Horsemanship von namhaften Referenten beschrieben und fachkundig übermittelt.

Kurz: an der Pferd International kommen Pferdefreunde aus dem Süden Deutschlands nicht vorbei!

Weitere Blogs zum Thema Pferd International:

http://www.sattel-dein-pferd.de/blog/pferd-international-in-munchen-riem/

http://www.yigg.de/presse-und-medien/pferd-international-21-05-24-05-2009

http://www.xing.com/events/338903/description

http://www.horseweb.tv/?p=62

http://www.reitgeschichten.de/ganz-personliche-erlebnisse-mit-meredith-michaels-beerbaum/

Die Disziplin Working Cow Horse

Die letzte der bekannten Westernreit-Disziplinen, die ich hier vorstellen möchte, ist “Working-Cow-Horse”. Es ist eine äußerst anspruchsvolle Disziplin, die aus einem Reining- und einem Teil mit Rinderarbeit besteht.

Es ist absolut faszinierend, die vielen Talente der meist eingesetzten Quarter Horses zu sehen. Diese Pferderasse ist so vielfältig talentiert wie wenige andere.

Aber zurück zum Working-Cow-Horse…

Sie wird von Westernexperten als eine der schwierigsten überhaupt bezeichnet.

So kommt es auch, dass hier meist ältere Pferde eingesetzt werden, als in anderen Disziplinen des Westernreitens. Denn bis ein Pferd den Ansprüchen des Working Cow Horse gerecht wird, vergehen viele Jahre harter Ausbildungsarbeit.

Wie ist eine Working Cow Horse Prüfung aufgebaut?

Sie beginnt mit der Reining Aufgabe. Sie hat ein klassisches Pattern.

Zuerst eine “8″ reiten und zwar rechts herum.

Dann noch eine 8, angaloppieren und an einem vorher bestimmten Haltepunkt einen Sliding Stop zeigen.

Nach diesem folgt eine schnelle Wendung, die wie selbstverständlich wirken soll, und es geht im schnellen Galopp wieder zurück durch die Bahn, wo ein weiterer Sliding Stop gezeigt wird.

Wieder eine Wendung und dann bis in die Mitte der Bahn galoppieren.

Dort wird angehalten und rückwärts gerichtet.

Wieder folgt eine Wendung, diesmal um 90°. Die Richtung darf man sich aussuchen. Aber dann muss noch eine Wendung um 180° folgen, die in die entgegen gesetzte Richtung führt. Danach kommt noch eine Wendung um 180° wieder in die andere Richtung.

Damit ist der Reining Teil der Working Cow Horse Prüfung beendet.

Aber natürlich war dies noch nicht alles.

Denn beim Working Cow Horse geht es darum, zu zeigen, dass das Pferd sowohl die klassische Westerndressur-Ausbildung hat als auch perfekt mit Rindern arbeiten kann.

Und das macht die Disziplin so schwierig.

Im Rinderarbeit Teil wird dann die Kuh in die Arena gelassen.

Der Reiter muss das Tier nun mit Hilfe seines Pferdes in die Ecke treiben. Ist ihm dies gelungen, jagt er es aber wieder durch die Arena - diesmal in die entgegen gesetzte Ecke. Dort soll der Reiter das Rind erneut festnageln.

Es geht aber noch weiter, denn eine weitere Übung besteht darin, das Rind am Zaun entlang zu treiben. Zwei Richtungswechsel muss der Reiter dabei dem Rind zusammen mit seinem Pferd vorgeben. Das klappt nur mit einem Pferd, das wirklich perfekt auf die Hilfen seines Reiters reagiert.

Am Ende der Prüfung müssen Pferd und Reiter noch einmal in die Mitte der Arena - dort wird noch einmal eine Runde links und rechts herum geritten.

Weitere interessante Blogs:

http://wittelsbuerger.de/blog/?p=156

http://www.westerfieldfamilyfarms.com/index.php?p=1_195_Tyrees-Pearly-Star-working-cow-horse-reined-cow-horse-training-blog

http://www.ehow.com/how_10973_compete-working-cow.html

http://www.expertvillage.com/video/119660_choosing-working-cow-horse.htm

 

 

Meredith Michaels-Beerbaum - Die dreifache Weltcup-Queen

 
MEREDITH UND SHUTTERFLY - DAS TRAUMPAAR

 

 

 

Ihre Leistung war sensationell. Die Geschichte ihrer letzten Wochen ist besonders bewegend.

Meredith Michaels-Beerbaum gewann Sonntagnachmittag um etwa 14.30 Uhr Ortszeit in Las Vegas erneut das Weltcup-Finale der Springreiter.

Auch in Deutschland harrten zahlreiche Menschen bis tief in die Nacht aus, um die Übertragung aus Las Vegas im Internet zu verfolgen. Von “unglaublich” bis “faszinierend” waren die Urteile über die “Champions Meredith und Shutterfly” in ihren Superlativen nicht mehr zu überbieten.

Das Erstaunliche dabei: Eigentlich weiß jeder, was Meredith Michaels-Beerbaum kann. Sie hat oft bewiesen, dass sie gegenwärtig die beste Reiterin. Da im Reitsport Frauen und Männer konkurrieren, ist sie auch der beste Reiter. Sie führt die Weltrangliste an und sie ist amtierende Europameisterin. Es gibt kaum ein Turnier, in dessen Siegerliste Meredith Michaels-Beerbaum nicht steht.

Dennoch war Las Vegas im Jahr 2009 etwas Besonderes - aus den unterschiedlichsten Gründen.

Rückblick: 2005 war Meredith Michaels-Beerbaum schon einmal die Heldin von Las Vegas. Damals ritt sie den 12-jährigen Shutterfly zum Sieg - und überraschte die Fachwelt durch ihre enorme Nervenstärke.

2007 war sie in Las Vegas klare Favoritin. Sie hatte sich nach der zweiten Wertungsprüfung an die Spitze gesetzt - nichts anderes als ein erneuter Sieg wurde erwartet.

Dann fiel Meredith Michaels-Beerbaum von ihrem Sieger Shutterfly. Eine kleine Meinungsverschiedenheit mit der Folge, dass “MMB” ohne jeden Springfehler einfach ausgeschieden war.

2008 machte sie ihren Fehler wieder gut - und “schenkte” Shutterfly den verdienten Weltcup-Final-Sieg in Göteborg.

Las Vegas ist für Meredith Michaels-Beerbaum auch ein spezieller Ort, weil er so nah an ihrer ehemaligen Heimat Los Angeles liegt. Seit 1991 lebt die Springreiterin zwar in Deutschland, aber die Verbindung zur alten Heimat ist natürlich immer noch da. In Las Vegas konnte ihr Bruder und weitere Verwandte vor Ort sein. Auch viele Freunde waren gekommen.

Und noch ein Mensch war für Meredith gegenwärtig. Es war ihr Vater Mike, der eigentlich ihr Stiefvater, aber für die Reiterin ihr “Dad” war, da sie mit seiner Gegenwart aufwuchs.

Jetzt war Michael Heaman im März 2009 gestorben. Meredith war in seinen letzten Wochen vor Ort in Florida gewesen, hatte auf viele lukrative Turniere verzichtet, um bei Stiefvater und Mutter zu bleiben.

Erst nach dem Weltcup-Finale bemerkten viele, wie nah sein Tod der Reiterin gegangen war. Nämlich in dem Moment, als Meredith sichtlich bewegt ihrem Vater diesen Sieg widmete. Als sie sagte, dass er “heute dabei war”.

Als besonders emotionaler Mensch hatte Meredith vorher nie gegolten, eher als nervenstark und - seltsamerweise - als “eiskalt”. Nach ihrem Sieg am Sonntag weinte sie hemmungslos und war nicht mehr der Profi vor den Kameras, der sie sonst immer war.

Doch im Parcours war sie diesmal besser als jemals zuvor. Mit Shutterfly - mittlerweile 16 Jahre alt - an ihrer Seite startete sie zu der Mission, nicht nur sich selbst, sondern auch ihrem Vater den Sieg zu schenken.

Gleich im Zeitspringen am ersten Tag war Meredith Michaels-Beerbaum einsame Spitze und gewann. Nun gilt dieses Springen zwar als Gradmesser, aber der Sieger des Weltcup-Finales kann letztendlich ein ganz anderer sein.

Doch spätestens am zweiten Turniertag zeigte Meredith Michaels-Beerbaum ihre enorme Stärke bei diesem Wettkampf - und das obwohl sie in diesem Jahr noch keine einzige Prüfung gewonnen hatte.

Der Amerikaner McLain Ward - ein Reiter, der beim Turnier in Aachen vor Jahren unangenehm aufgefallen war, da er unter den Gamaschen seines Pferdes Plastikchips angebracht hatte, um dem Tier Schmerzen zu bereiten und es so zu höheren Sprüngen zu animieren - hatte eine Zeit hingelegt, die von allen Experten als unschlagbar eingeschätzt wurde.

Am Ende wurden sie Lügen gestraft. Meredith Michaels-Beerbaum zeigte mit Shutterfly, wie das perfekte Stechen aussieht und siegte erneut - mit über einer Sekunde Vorsprung.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war sie die Favoritin auf den Sieg in Las Vegas. Doch diese Vorschusslorbeeren bauten natürlich auch Druck auf. Es lagen schließlich noch zwei äußerst schwere Runden vor Meredith.

Im Jahr zuvor setzte sie sich erst im letzten Springen an die Spitze. Vielleicht ist es so einfacher, leichter von hinten das Feld aufzurollen.

Vor allem, da sich Meredith Michaels-Beerbaums direkte Verfolger keine Blöße gaben und in beiden Runden Null Fehler ritten.

Meredith war dies in der ersten Runde ebenfalls gelungen. Alles hielt den Atem an, als sie mit Shutterfly zu ihrem letzten Auftritt einritt.

Ein Fehler und sie wäre auf Platz Zwei zurückgefallen…

Doch sie steuerte ihren Wallach, der mit den Legenden unter den Pferden Halla und Milton in einem Atemzug genannt wird, so präzise durch den Parcours, dass niemand Zweifel daran hatte, dass sie sich den Sieg noch nehmen lassen würde. Doch diese Nervenstärke verdient höchste Anerkennung - auch wenn alles ganz einfach wirkte.

Meredith Michaels-Beerbaum ist Weltcup-Siegerin 2009. Sie hat für ihren Vater gewonnen, für ihren 16-jährigen Shutterfly, “der wie ein Neunjähriger springt” (O-Ton MMB), für ihr ganzes Team, ihren Ehemann Markus, der sie immer unterstützt, für Anu, Shutterflys Pflegerin seit 10 Jahren, seit das Pferd in den Stall Michaels-Beerbaum kam. Und ganz sicher nicht zuletzt hat Meredith sich selbst ihren nach eigener Einschätzung vielleicht wichtigsten Sieg beschert. Las Vegas zu zeigen wie gut sie ist, das war immer ihr Ziel seit diesem verhängnisvollen Abgang vor zwei Jahren gewesen.

Sie hat es geschafft, 270 000 Dollar kassiert, drei Rolex-Uhren gewonnen, ist aufgestiegen zu den großen Drei, die das Weltcup-Finale dreimal gewannen. Rodrigo Pessoa und John Whitaker waren dies - und nun Meredith bei ihrem “perfektesten Sieg”.
All dies mag ihr durch den Kopf gegangen sein, als sie mit Cowboy-Hut bei der Siegerehrung stand und die deutsche Nationalhymne hörte. Auf dem Rücken von Leconte, dem Pferd des deutschen Teilnehmers Marcus Ehning.

Champion Shutterfly stand zu diesem Zeitpunkt schon wieder im Stall und verzehrte sicherlich einige Leckerlies. Meredith Michaels-Beerbaum erspart ihrem schüchternen Sieger seit Jahren die Zeremonie der Siegerehrung.

Sie weiß genau, was der Wallach mag und was nicht. Schließlich sind die beiden “wie ein altes Ehepaar”. Und Siegerehrungen mag Shutterfly definitiv nicht. Doch seine Auftritte im Parcours genießt er ebenso wie seine Reiterin.

Dreifacher Weltcup-Sieger ist nun auch “Petey” (wie sein Spitzname lautet, dank seines früheren Namen “Struwwelpeter”) und das älteste Pferd, das je das Weltcup-Finale gewann.

Es war ein besonderer Sieg für Meredith Michaels-Beerbaum - aus vielen verschiedenen Gründen.

 

  • http://www.reitwelten.de/2009/04/21/weltcup-heldinnen-meredith-michaels-beerbaum-und-isabell-werth-bei-horses-dreams-mees-italy-in-hagen#more-11079
  • http://www.reitwelten.de/2009/04/20/las-vegas-usa-turnierergebnisse-weltcup-finale-springen-meredith-michaels-beerbaum-wiederholt-vorjahressieg
  • http://www.reitwelten.de/2009/04/17/turnierergebnisse-weltcup-finale-springen-las-vegas-usa-meredith-michaels-beerbaum-uebernimmt-fuehrung
  • http://www.reitwelten.de/2009/04/18/ergebnisse-plazierungen-reitsport-weltcup-finale-der-springreiter-2009-in-las-vegas-usa
  • http://www.reitwelten.de/2009/04/19/ergebnisuebersicht-reitturnier-las-vegas-usa-vom-15-bis-19-april-2009
  •  

     

     

     

    SHUTTERFLY  DAS BESTE PFERD DER WELT

    Westernreiten - das Calf und Team Roping

    Um was es beim Calf Roping geht, das wird eigentlich durch den Namen der Sportart schon recht schnell klar. Natürlich darum mit dem Lasso Kälber einzufangen.

    Diese Disziplin findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. In den USA ist sie längst eine der populärsten Disziplinen des Westernreitens.

    Ziel ist es, beim Calf Roping ein Kalb in möglichst kurzer Zeit mit dem Lasso einzufangen.

    Neben der Sandarena, in der das Calf Roping stattfindet, befinden sich zwei Starboxen. In einer befindet sich das Kalb, in der anderen Pferd und Reiter.

    Ein Seil sorgt dafür, dass der Reiter nicht aus der Startbox heraus kann. Wenn das Kalb dann aus seiner Box gelassen wurde, fällt auch das Seil und es geht los.

    Möglichst schnell muss der Reiter nun versuchen das Kalb zu fangen. Es ist also wichtig, sofort im vollen Galopp aus der Startbox zu gelangen. Ein reaktionsschnelles Pferd ist deshalb sehr wichtig. Quarter Horses werden bei dieser Disziplin einmal mehr bevorzugt.

    Schon beim Losreiten muss aber auch der Reiter dazu bereit sein, das Lasso zu schwingen und dem Kalb nachzusetzen.

    Die besten Reiter brauchen nur wenige Sekunden, um das Kalb zu erreichen und ihm das Lasso um den Hals zu werfen. Wenn dies bei Profis derart einfach wirkt, vergisst man schnell wie schwierig es wirklich ist. Wer es im Rahmen eines Westernseminars oder in einer auf Western spezialisierten Reitschule ausprobiert, wird jedoch eines besseren belehrt.

    Lassowerfen ist schon als “Trockenübung” unheimlich schwierig.
    Doch zurück zum Verlauf des Calf Ropings. Der Reiter - und natürlich sein Pferd - müssen nun das Lasso um den Hals des Kalbs gespannt halten.

    Dann muss das Pferd diese Arbeit alleine weiter machen, denn der Reiter springt ab, wirft das Kalb zu Boden und bindet drei seiner Beine zusammen - die typische Arbeit des Viehhirtens im Wilden Westen.

    Man benötigt also beim Calf Roping ein perfekt ausgebildetes Pferd. Dies erfordert

    viele Jahre der Ausbildung, aber am Ende hat man einen echten Partner an der Seite.

    Das Pferd muss clever sein, schnell reagieren und selbstständig handeln.

    Wenn er damit fertig ist, wird die Zeit angehalten und der Richter zeigt an, dass die Prüfung beendet ist.

    35 Sekunden hat der Teilnehmer für die Arbeit auf dem Boden Zeit. Doch es gibt Profis, die es in weniger als 10 Sekunden schaffen - beeindruckend.

    As Team Roping hat in etwa die gleichen Regeln wie das Calf Roping. Nur dass hier ein Team von zwei Reitern gleichzeitig starten. Sie haben es nicht mit einem Kalb zu tun, sondern mit einem Bullen oder einer besonders kräftigen Kuh.

    Ein Reiter ist der “Header” - er wirft das Lasso um den Hals des Rinds.

    Der andere ist der “Heeler” - er muss das Lasso um die Hinterbeine des Pferdes werfen.

    Wenn beide dies geschafft haben, gibt der Richter die Prüfung als beendet.

    Manche Teilnehmer schaffen das in weniger als 10 Sekunden.

    Eine perfekte Zusammenarbeit sowohl mit dem Pferd als auch mit dem Partner ist in dieser Prüfung besonders wichtig.

     

    Mehr dazu in folgenden Blogs:

    http://ropersonly.com/ropingblog/

    http://blogsforallcn.wordpress.com/2008/10/24/comprehension-of-the-importance-and-the-popularity-of-the-horse-american-quarter/

    http://blogsforallcn.wordpress.com/2008/10/24/choice-of-the-right-horse-for-calf-roping/

    http://missqueencity.wordpress.com/2008/08/26/cowboys-do-exist/

    http://fackrellhorses.blogspot.com/2009/01/partners.html

    http://steveatkinsonstudio.blogspot.com/2009/02/big-dreams.htm

    http://runpr.blogspot.com/2009/02/feb-7-usatf-cross-country-national.html

    Die Equitana 2009 - DAS Ereignis für Pferdefreunde

    Mit der Equitana gibt es alle zwei Jahre wieder  in Deutschland eine Messe rund um Pferde und Reiter, die ihresgleichen sucht. Sobald sie stattfindet, zieht sie Menschen von Nah und Fern an. Sie ist die größte Pferdemesse der Welt und damit auch unter allen Messen Deutschlands ein Begriff.

    Der Ort, an dem all dies stattfindet, ist Essen in Nordrhein-Westfalen. Er könnte kaum günstiger gewählt sein, denn dort ist Pferdeland.

    Von 14. bis 22. März findet die Equitana in diesem Jahr statt. Jetzt heißt es, sich noch schnell Tickets zu sichern. Diese gibt es übrigens übers Internet zum Selberausdrucken billiger. Und auch Wochentags kann gespart werden. Ebenso gibt´s spezielle Tickets für Kinder, Schüler und Studenten.

    Was bietet die Equitana 2009?

    Am beliebtesten sind vielleicht die Lehrgänge mit den prominenten Seminarleitern. Neu-Co-Bundestrainer Heiner Engemann wird Springstunden abhalten, Olympiasiegerin Ingrid Klimke ist ebenso dabei wie Dressurqueen Isabell Werth. Wenn diese Größen im Reitsport ihre Tipps an ganz normale Reiter weiter geben, dann wird die Messehalle meist besonders voll.

    Aber das dürfte auch bei Dr. Gerd Heuschmann der Fall sein. Mit seinem Buch “Finger in der Wunde” und dem Video “Stimmen der Pferde” bewegt er die Nation - positiv wie negativ. Einige schwören auf seine Meinung, andere werfen ihm Pauschalisierung vor. Eines ist sicher: das Thema Rollkur und Co. ist in aller Munde
    Seit Jahren begeistert die “Hop Top Show” bei der Equitana.

    “Viamondo” heißt die Show in diesem Jahr. Mitwirkende sind unter anderem Jean-Francois Pignon und Bruno Boisliveau aus Frankreich sowie die Movie Riders aus Italien. Zudem ist eine ganze Herde Vollblut Araber dabei.

    onzo Blaha ist Tscheche und hat eine ganz besondere Beziehung zu Pferden. Sein Natural Horsemanship ist mittlerweile in ganz Europa bekannt.

    Das Motto „Deutschlands größter Hengsthalter” steht für eine Parade der besten Hengste aller Landgestüte Deutschlands. Hier zeigen sich prächtige Hengste in einer einzigartigen Show.

    Wer die Equitana besucht, der ist meist selbst Reiter oder Züchter - oder er interessiert sich einfach für Pferde. An alle wenden sich die zahllosen Aussteller der vielen Messehallen. Von Pferdehängern über Sättel über Reithelme bis hin zu Spielsachen, von Büchern über Gerten und Zügel bis hin zu Stroh und Futtermitteln gibt es hier alles rund ums Pferd, was man sich nur vorstellen kann.

    Für besonders bedeutende Neuheiten im Bereich des Reitens und Pferdesports gibt es bei der Equitana den Innovationspreis, der in ihrem Rahmen verliehen wird. Es bleibt abzuwarten, wer ihn erhält. Aber eines ist sicher: Die Equitana wird wieder Gäste aus Nah und Fern nach Essen anziehen. Den Ausstellern wäre zu gönnen, dass sie nicht zu sehr unter der gegenwärtigen Wirtschaftskrise leiden müssen.

    Mehr Infos zur Equitana findet ihr hier:

    http://www.reit-blog.de/2009/02/warendorf-goes-equitana/ (übers Landgestüt Warendorf bei der Equitana)

    http://www.die-pferderegion.de/?p=2261

    http://www.reit-blog.de/2009/02/fn-auf-der-equitana-infos-beratung-praxisnahe-ausbildungsdemos-und-promis/

    http://www.die-pferderegion.de/?p=3104

    http://www.milimaca.de/2009/02/12/equitana-hochkaratige-cups-mit-starbesetzung/

    http://www.reitwelten.de/index.php?s=equitana

    http://blogs.deine-tierwelt.de/DeineTierwelt/45946/

    Westernreiten - die Halter Prüfungen

    Sie sind ein weiterer Bestandteil von Westernprüfungn, der hierzulande nicht so bekannt ist. Halterprüfungen werden aber auch in Deutschland immer öfter durchgeführt.

    Sie sind so etwas wie die Materialprüfungen der Westernreiter.
    In den USA sind sie zu wahren Showwettkämpfe geworden, bei denen nur die schönsten und teuersten Quarter Horses der Region teilnehmen dürfen. Diese Prachtpferde werden bei Halter Prüfungen einer fachkundigen Jury präsentiert.

    Auch bei uns geht es darum, sein Pferd besonders schön für diese Prüfung herauszuputzen, es aber auch gut zu präsentieren.

    Zugelassen sind sowohl Hengste als auch Stuten und Wallache. Es kommt hier nicht nur auf das Bild an, das ein edler Hengst ausstrahlt, auch Stuten und Wallache haben ihre Chance, sollten sie besondere Qualitäten aufweisen.

    Schönheit ist ein wichtiger Bestandteil der Wertung. Aber es geht auch um die typischen Rassemerkmale, die beim Pferd hervorstechen sollen.

    Dazu kommt die perfekte Haltung, die das Pferd an den Tag legen soll.

    Erfahrene Teilnehmer an Halter Prüfungen wissen, wie man das Pferd am besten präsentiert. Kleine Minuspunkte im Körperbau und der Haltung werden da so gut wie möglich kaschiert, was allerdings nicht immer gelingen kann.

    In den USA werden zu diesem Zweck spezielle Vorführer engagiert, die ein Pferd perfekt vorstellen. Sie werden für ihren Dienst hoch bezahlt, denn dort hängt oft besonders viel von dem Erfolg in einer Halter Prüfung ab. Zum Beispiel wie beliebt ein Hengst als Zuchthengst ist oder wie teuer sich ein Wallach für den Westernsport verkaufen lässt. Es geht dort bei Halter Prüfungen oft um hohe Geldsummen.

    Es gibt bei Halter Klassen unterschiedliche Klassen für Hengste, Stuten und Wallache. Denn der Körperbau der Pferde variiert oft deutlich. Zum Beispiel hätte ein Wallach ja niemals einen solchen Hals wie ein Hengst.

    Die Pferde befinden sich alle noch in der Entwicklung, so dass diese Unterschiede ganz besonders deutlich werden. So werden auch Alterklassen eingeteilt. Es geht oft schon im Jährlingen los, Zweijährige, Dreijährige und alertere Pferde sind die weiteren üblichen Klassen.

    Es wird jeweils der Sieger als auch der Zweite einer Klasse prämiert.

    In den USA geht es noch weiter - denn dort werden noch ein Grand Champion und Reserve Champion aller Klassen gewählt. Dies ist dann das Pferd, welches von allen teilnehmenden Pferden der Jury am besten gefallen hat.

    Die Halter Prüfungen sind auch hierzulande eine gute Sache, um junge Pferde an den Westernreitsport zu gewöhnen. Die Karriere eines Westernpferdes im Reining beginnt ja oft schon mit fünf bis sechs Jahren, so ist es gut, wenn die Pferde schon zuvor an Halterprüfungen teilgenommen und sich an den Rummel bei einem Turnier gewöhnt haben.

    Mehr über diese Disziplin:

    http://rockinghorsefarm.blogspot.com/2008/08/more-horse-shows-more-pictures.html

    http://wittelsbuerger.de/blog/?p=131

    http://www.wikihow.com/Groom-Your-Horse-for-a-Halter-Class

    http://ezinearticles.com/?Western-Show-Clothing—What-You-Need-to-Know-For-Each-Class&id=1913518

    Fahrsport - Was kann man machen?

    Wer sich erst einmal für den Sport des Fahrens entschieden hat, der kann gleich weiter überlegen. Denn nun heißt es, auszuwählen, ob es der wirkliche Sport sein soll, der aus einer Dressurprüfung, einem Geländeteil und dem Hindernisfahren besteht.

    Oder ob man nur das Fahren erlernen möchte, um die klassische Ausfahrt mit der Kutsche machen zu können.

    Es liegt eine Faszination darin, einfach mit der Kutsche durch die Gegend zu fahren, die Landschaft zu genießen und das Erlebnis zusammen mit dem Pferd zu haben.

    Allerdings ist auch hierfür Können nötig. Und der Spaß daran, die alten Traditionen wieder aufleben zu lassen.

    Viele Menschen, die als Freizeitvergnügen mit der Kutsche fahren, machen das ganz traditionell mit Bockdecke und einer fein herausgeputzten Kutsche und Pferden.

    Es gibt mehrere Vereine, in denen sich Fahrsportler gerne organisieren. Denn allein macht es nur halb so viel Spaß. Über Organisationen, die im Internet unter www.kutschenverein.de zu finden sind, kann sich der neue Fahrsportler auch über Fahrsportprüfungen und Turnier sowie über Shows in der Region informieren.

    Dort sind die bestens aufgehoben, die ihre Pferde gerne herausputzen und präsentieren.

    In den Prüfungen geht es mehr um Rasanz und Geschicklichkeit. Es musst übrigens nicht immer die komplette Fahrprüfung sein. Auch Hindernisfahren werden als spezielle Einzelprüfungen durchgeführt.
    Turniere im Fahrsport finden übrigens für Pferde und Ponys gleichermaßen statt.

    Dazu kommen als große Ereignisse für Fahrsportler übrigens auch immer wieder gemeinsame Fahrten in verschiedenen Regionen Deutschlands. Bekannt ist zum Beispiel eine Traditionsfahrt im Berliner Tiergarten oder zahlreiche Veranstaltungen in Bayern.

    Bei solchen Fahrertreffen sind dann Warm-, Kalt- und sogar Vollblüter dabei. Aber auch viele Ponys und sogar Esel.

    Übrigens gibt es ein Land, in dem der Fahrsport heute eine besondere Popularität bekommen hat. Die USA sind echte Fahrsport-Fans. Sie freuen sich besonders auf die Weltreiterspiele im kommenden Jahr, wenn auch die amerikanischen Fahrsportler angreifen wollen.

    Auch gibt es in den USA zahllose Show-Klassen, in denen auch die Saddlebred und Tennessee Walking Horses antreten.

    Show ist beim Fahren auch ein wichtiger Bestandteil in Großbritannien, das wohl Mutterland des Sports ist.

    In Deutschland war das Fahren niemals eine große Show, sondern eher zweckmäßige Fortbewegungsart und Wettkampf.

    Das spiegelt sich auch im heutigen deutschen Fahren wieder. Es wird niemals die Popularität eines Landes wie England erreichen. Dennoch ist Fahren ein Sport, den es auszuüben lohnt.

    Mehrzum Thema:

     

     

     

     

     

     

     

    http://www.reitecke.ch/Pferd-kutschen_fahren.html 

     

    http://blog.omc.ch/2007/11/24/kutschenfahrten-%E2%80%94-die-intensitat-des-moments-geniessen/

    http://www.pferdethema.de/2008/10/18/ackerwagen-geschicklichkeitsfahren-2008/

    http://jeller.wordpress.com/2008/05/10/kutschenfahrt-zu-mozarts-pinkelstein/

    http://hochzeitskutsche.blogspot.com/2008/03/blog-post.html

    Reitr läuft unter Wordpress 2.6
    Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates