Reitr

Pferd und Reiter unterwegs

Archiv: Dezember 2008

Die Disziplinen beim Westernreiten: Reining - Die Westerndressur

Das Reining ist wohl die bekannteste aller Westerndisziplinen. Kein Wunder, ist sie doch die Disziplin, die auch bei den Weltreiterspielen ihren Platz gefunden hat und 2006 in Aachen große Beliebtheit erlangte. Viele Menschen waren schlicht begeistert von dem, was Reiter und Pferd in perfektem Zusammenspiel zeigten.

Dominierend sind in dieser Disziplin die Amerikaner und Kanadier. Doch Europa holt auf. So konnte Italien die Weltmeisterschaft 2008 gewinnen. Deutschland erreichte Bronze, was eine sensationelle Leistung war.

Das Reining wird auch als Westerndressur bezeichnet. Und nichts anderes ist diese Prüfung. Eine Dressuraufgabe mit vorgeschriebenen Elementen im Westernstil.

1966 wurde in den USA die Reining-Horse-Association gegründet, die seitdem die Regeln für die Prüfungen festlegt.

“Rein” heißt übrigens “Zügel”. In dieser Prüfung geht es allerdings vor allem darum, die Pferde mit möglichst wenig Zügeleinfluss durch die Aufgaben zu dirigieren. Der Zügel muss immer durchhängen, sonst gibt es deutliche Abzüge.

Im Reining muss ein Pferd perfekt mit dem Reiter harmonieren. Es gibt schon Abzüge für leichten Ungehorsam, wie Kopf- oder Schweifschlagen, was in anderen Disziplinen kaum beachtet würde.
Die Teile der Reining-Prüfung stammen aus der klassischen Rinderarbeit amerikanischer Cowboys. Sie alle wurden beim Einfangen und Treiben der Rinder benötigt. Reining-Prüfungen gibt es in verschiedenen “Pattern”, also Mustern.

Diese einzelnen Aufgaben werden von der Reining Association festgelegt.

Als Beispiel Pattern 7:

- Pferd und Reiter müssen in der Mitte der Bahn angaloppieren, bis zum Ende der Bahn galoppieren und dann einen Rollback (Wendung) nach links zeigen, durch die ganze Bahn zurückgaloppieren und einen weiteren Rollback zeigen, diesmal nach rechts.

- Dann geht es zurück in die Mitte der Bahn, wo die spektakulärste Aufgabe beim Reining gezeigt wird: Der Sliding Stop. Eine Vollbremsung auf der Hinterhand des Pferdes, die oft eine meterlange Bremsspur hinterlässt. Aus dem Sliding Stop wird wieder zur Mitte der Bahn hin rückwärts gerichtet. Danach muss der Reiter Anhalten und einige Sekunden mit dem Pferd bewegungslos da stehen.

- Darauf folgen die Spins, also Drehungen auf der Hinterhand (sozusagen extrem beschleunigte Pirouetten), erst nach rechts, dann nach links. Danach muss das Pferd wieder ruhig stehen.

- Es folgt das Angaloppieren im Rechtsgalopp. Der Reiter muss vier Zirkel reiten, zwei weitere in hohem Tempo, zwei engere in niedrigerem Tempo.

- Bei X findet ein fliegender Galoppwechsel statt.

- Danach reitet der Teilnehmer auf dem linken Zirkel, beendet ihn aber nicht, sondern zeigt am Ende der Bahn einen weiteren Sliding Stop.

- Danach stellt er sich vor dem Richter auf.

Eine echte Dressurprüfung also, mit all den Schwierigkeiten, und zum Teil auch ähnlichen Anforderungen, wie eine klassische Dressur. Dadurch zeigt sich, dass Dressur zur Grundausbildung jedes Pferdes gehört und doch bei allen kleinen Unterschieden überall auf der Welt eine gemeinsame Sprache spricht.

Jede kleine Abweichung von der exakten Ausführung der Figuren ist ein Fehler und bringt Abzüge.

Das Gleiche gilt, sollte das Pferd nicht gelassen genug sein.

Ziel ist beim Reining eine losgelassene, aber exakte und präzise Ausführung, die auch Entschlossenheit und Mut von Reiter und Pferd widerspiegeln soll.

 

Es gibt mit Arizonareiner sogar einen ganzen Blog übers Reining

Alles zum Kauf eines Reining Pferdes findet ihr hier.

Auch interessant: klassische Dressur trifft Reining.

Und ein Blog über Jugend Reiningprüfungen in den USA.

Die Disziplinen beim Westernreiten: Trail - Harmonie ist alles

Der Trail ist die Geschicklichkeitsübung beim Westernreiten. Dabei muss ein Parcours mit den verschiedensten Hindernissen bewältigt werden. Doch keine Hindernisse wie man sie aus Springen oder Vielseitigkeit kennt, sondern ganz andere. Eher wie bei Gehorsamsprüfungen für Pferde und Prüfungen für Freizeitpferde. Und tatsächlich liegt deren Ursprung in den Trailparcours der Westernreiter.

Der Trail bezieht sich mit seinen Hindernissen auf all die Umstände, die einem Reiter im Gelände begegnen können. Dort gibt es viele unvorhergesehene Situationen - und genau die sollen in dieser - wie die meisten Westerndisziplinen - sehr praxisnahen Prüfung bewältigt werden.

Folgende Aufgaben können einem Reiter in einer Trail-Prüfung begegnen:
- Ein Gatter, an das der Reiter heran reiten muss, um es dann direkt aus dem Sattel zu öffnen. Er durchreitet das Gatter und schließt es von der anderen Seite wieder aus dem Sattel, was einfacher gesagt, als getan ist.

Gerade diese Prüfung ist auch hierzulande in allerlei Freizeitpferde-Prüfungen beliebt, da diese Situation jedem Reiter beim Ausritt begegnen kann.

- Das Überschreiten einer Holzbrücke ist eine klassische Übung des Trail.

- Ebenso das Überschreiten einer Wippe, bei der das Pferd keine Angst bekommen darf, sobald sie sich bewegt.

- Das Überwinden von Baumstämmen auf dem Boden.

- Die Durchquerung eines kleinen Wassergrabens, auch eine Situation, die den Cowboys immer wieder im Gelände begegnete und auch bei Ausritten hierzulande hilfreich sein kann.

- Der Reiter muss vom Pferderücken aus Dinge in eine Kiste sortieren ohne das das Pferd sich bewegt.

- Bei einer weiteren Aufgabe des Trail muss der Reiter sein Pferd anhalten und es ganz ruhig zum Stehen bringen. Dann Absteigen und sich entfernen. Das Pferd soll sich nicht bewegen.

- Danach steigt der Reiter wieder auf und zeigt mehrere Schritte Rückwärtsrichten.

- Reiter und Pferd müssen Schenkelweichen nach links zeigen.

- Außerdem folgt noch eine sehr schwierige Aufgabe. Der Reiter muss mit dem Pferd über vier Baumstämme schreiten ohne sie zu berühren. Er gelangt in ein abgestecktes Viereck. Dort zeigt er zwei Spins (also Drehungen) links und rechts herum bevor es wieder aus dem Viereck geht. Wieder über die vier Baumstämme ohne sie zu berühren.

- Den Abschluss bildet meist eine Übung, bei welcher der Reiter absteigt und das Pferd am langen Zügel nimmt. Während er neben dem Pferd herläuft, muss es ein 35 - 60 Zentimeter hohes Hindernis überspringen.

Wichtig in den traditionellen amerikanischen Trail-Prüfungen ist, dass diese Aufgaben möglichst schnell nacheinander gezeigt werden. Nur dann gibt es die volle Punktzahl. Richter begutachten Reiter und Pferd an jedem Hindernis.

Hierzulande dienen Trail-Prüfungen vor allem zur Gehorsamsprüfung für Western- und andere Pferde. Sie haben mittlerweile eine feste Fangemeinde unter den deutschen Westernreitern. Vor allem fühlen sich hier auch Ponyreiter wohl, die den Westernstil bevorzugen. So findet man im Trail häufig Haflinger oder Fjordpferde, die hier keinen Nachteil gegenüber den Westernrassen haben, wie es ihn etwa im Reining oder Cutting doch häufig gibt.

Im Trail geht es um die Harmonie zwischen Reiter und Pferd und die kann mit allen Rassen natürlich erlangt werden.

Hier gibt es interessante Bilder und Videos zum Trail:
http://www.pferdethema.de/2007/08/27/gelassenheit-sieht-so-aus/

http://www.pferdethema.de/2007/06/04/impressionen-vom-wannweiler-westernturnier-trail-fotos/

http://www.pferdethema.de/2007/06/04/impressionen-vom-wannweiler-westernturnier-2/

 

Und weitere Informationen gibt es auch noch.

Und hier zum Westernreiten im Allgemeinen, Trail inklusive:

http://test.equide.at/?p=42

Die Disziplinen beim Westernreiten: Cutting - Wildwest pur

RINDER BEI EINEM CUTTING TURNIER

Cutting ist wohl die Disziplin, welche die meisten Reiter mit dem Wilden Westen und damit mit dem Westernreiten verbinden. Beim Cutting spielen nicht nur Pferde die Hauptrolle, sondern auch Rinder.

Diese Disziplin geht zurück auf die harte Arbeit mit den Rinderherden der frühen Siedler in den Prärien der USA. Doch bis heute hat sich diese Arbeit auf vielen Ranches erhalten und so ist auch Cutting besonders in den USA und Kanada auch als Disziplin des Westernturniers eine willkommene Übung zur Auffrischung des Könnens und zum Training für die jährlichen Viehtriebe, die es immer noch gibt, wenn auch in kleinerem Rahmen.

Das Wort “Cutting” kommt von “to cut”, also “schneiden”. Genau darum geht ist in dieser Westernreit-Disziplin: Ein Ring aus einer Herde herauszuschneiden, es von seinen Artgenossen zu trennen.

Schon 1946 wurde die “Cutting Horse Association” in Fort Worth in Teas gegründet. Seitdem ist Cutting der Nationalsport der Cowboys.

Amerika ist natürlich die Heimat des Sports und das Land, in dem die meisten Wettkämpfe stattfinden. Aber auch Australien und Neuseeland haben ihren eigenen Cutting Stil mit den Australian Stock Horses eingeführt und führen ständig Wettkämpfe durch. Und mittlerweile findet sich auch in Europa feste Gemeinschaft von Cutting Freunden unter den Westernreitern. Auch in Deutschland gibt es einige Höfe, auf denen speziell zu diesem Zweck Rinder gehalten werden.

Allerdings kann in Deutschland nicht das große Geld mit dem Cutting gemacht werden, wie das in den USA möglich ist, wo die Cutting Horse Association hohe Prämien ausschüttet. Es gibt dort Klassen von Anfängern bis Profis und Wettkämpfe nach den Alterklassen der Pferde.

Die Ausbildung eines Cutting Pferdes dauert lang und ist recht schwierig.

Oft muss jahrelang mit den Pferden und Rindern trainiert werden.

Der Wettkampf läuft beim Cutting folgendermaßen ab:
Der Reiter nähert sich der Herde von Rindern, die in einer Ecke des Sandplatzes wartet. Die Zeit läuft bereits beim Reinreiten. Deshalb muss der Reiter auch in Sekundenschnelle wissen, welches Rind er als sein “Opfer” auswählt. Danach wird dem Pferd die Arbeit überlassen. Denn das ist es, was ein gutes Cutting Pferd ausmacht: Der Cow Sense. Es muss von sich aus bereit sein, das Rind in die Enge zu treiben und von der Herde weg zu bringen. Der Reiter darf dabei keinen Einfluss nehmen, lässt die Zügel lang und geht nur passiv mit den Bewegungen des Pferdes mit.
Zwei Minuten Zeit hat das Pferd für die Absonderung des Rindes. Die besten Cutting Pferde schaffen in dieser Zeit auch drei Rinder.

Gerichtet wird beim Cutting auch von bis zu fünf Richtern, die das Pferd beurteilen.

Dabei werden die höchste und die niedrigste Wertung gestrichen.

Abzüge gibt es von den Richtern, wenn der Reiter mit den Hilfen auf das Pferd einwirkt, wenn die ganze Herde auseinander getrieben wird, ein Kalb zur Herde zurückläuft oder das Pferd dem Kalb die Kruppe zuwendet.

Wendigkeit und Reaktionsvermögen sind besonders wichtig, aber natürlich besonders auch, dass es beim Pferd keinerlei Angst vor den Rindern gibt.

Hier gibt es Infos zu allen Disziplinen im Westernreiten:

http://test.equide.at/?p=42

Über  Amerikanische Cutting Horse Organisationen:

http://www.kyhorseblog.com/kentucky-cutting-horse-association-may-return-to-shelby-county-ky/

Und Verschiedenes zum Thema Cutting:

http://www.sallyharrison.com/?p=918

http://bootblog.allensboots.com/rodeo/cutting-horse-queen-actually-corporate-magnate/

http://www.equitrekking.com/Blog-Entry/138/Cutting-Horse-Dreams:-One-Heck-of-a-Ride.html

Die Disziplinen beim Westernreiten: Barrel Racing und Pole Bending

Barrel Racing und Pole Bending sind besonders in den USA und Kanada zwei Disziplinen, die bei keinem Westernturnier fehlen dürfen, gehören sie doch zu den aufregendsten und rasantesten Wettkämpfen. Auch hierzulande finde die beiden Speed-Disziplinen unter den Westernprüfungen immer mehr für viele Zuschauer.

Häufig nehmen am Barrel Racing und Pole Bending hier nicht nur die typischen Westernpferderassen, sondern auch Haflinger oder Ponyrassen teil.

Und auch immer mehr Freizeitreiter entdecken die Disziplinen für sich, einfach als guten Ausgleich und Reiterspiel, das Spaß macht.

Barrel Racing ist ein Rennen auf Zeit um Fässer herum. Genauer gesagt handelt es sich um drei Fässer, die in regelmäßigen Abständen in Form eines Dreiecks auf dem Sandplatz aufgestellt werden.
Wenn der Reiter mit seinem Pferd die Startlinie passiert und auf das erste Fass zugaloppiert, läuft auch die Uhr.

Interessant ist dann, wie die Fässer angeritten werden. Um das erste fass herum reitet der Westernreiter einen Kreis von 360° nach rechts, dann geht es weiter zu Fass Nummer Zwei. Dieses umkreist er links herum um 360°, ebenso wie das dritte Fass.

Danach reitet der Teilnehmer so schnell wie möglich ins Ziel.

Natürlich gibt es beim Barrel Racing Abzüge, wenn ein Fass umgeworfen oder ein Fass nicht richtig herum angeritten wird. Das bedeutet Strafe. Letztendlich hat also der schnellste Reiter ohne Fehler gewonnen.

Es gibt auch Barrel Racing Wettkämpfe, bei denen zwei Reiter gegeneinander antreten, der Sieger weiterkommt und dann im letzten Rennen die beiden besten Barrel Racer aufeinander treffen.

Wichtig sind fürs Barrel Racing schnelle und wendige Pferde, sowie ein gutes Gleichgewicht - und natürlich viel Übung.

 

Pole Bending ist ein Slalom durch aufeinander folgende Stangen. Die Pferde müssen hier bestens ausbalanciert sein und es muss eine besonders gute Verständigung zwischen Reiter und Pferd herrschen. Die Pferde müssen perfekt an den Hilfen stehen.

Da beim Pole Bending die Stangen in Schlangenlinien angeritten werden, müssen die Pferde ständig vom Links- auf den Rechtsgalopp und wieder zurück umschalten.

Meist treten wie auch beim Barrel Racing wie Pferde gegeneinander an, um die Sache spannender zu machen.

Pole Bending funktioniert wie folgt:

Zweimal müssen die sechs Stangen umritten werden, wobei bei der am weitesten vom Start entfernten Stange begonnen wird.

Es geht also von der Startlinie im Galopp bis zur letzten Stange. Dann geht es im Slalom wieder auf den Start zu, wo gewendet wird und wieder durch den Slalom zur Ziellinie geritten wird.

Eine ungeworfene Stange gibt Strafpunkte und kostet eine gute Platzierung. Dafür gibt es 5 Strafsekunden. In diesem Westernrennen geht es oft um Sekundenbruchteile.

Die Pferde fürs Pole Bending müssen noch wendiger sein, als beim Barrel Racing. Sie müssen blitzschnelle Rollbacks beherrschen, um die Wendungen perfekt hinzubekommen.

Pole Bending erfordert wirklich sehr viel Übung und Geschicklichkeit. Und ohne ein begabtes Pferd dafür geht es leider auch nicht. Es gibt auch Westernpferde, die diese Disziplin absolut ablehnen.

Weitere Infos zum Barrel Racing:

http://kjenterprises.wordpress.com/2008/08/01/bring-out-the-western-in-you-rodeo-barrel-racing/

http://mandiburden.wordpress.com/2008/09/01/our-view-of-one-second/

http://caringforyourhorse.wordpress.com/2007/09/14/seventeenflatcom-pop-up-barrels/

Infos zum Pole Bending:

http://www.reiten.biz/westernreiten/Pole-Bending/

Und Westerndisziplinen allgemein:

http://test.equide.at/?p=42

Die Hippologica in Berlin - Ein Muss für Pferdefreunde

Die von Pferdeevents nicht gerade verwöhnten Reiter in Berlin und Umgebung fiebern ihr seit Monaten entgegen - der Hippologica, einer Pferdemesse, die in diesem Jahr vom 11. bis 14. Dezember in der deutschen Hauptstadt ihre Tore öffnet.

Seit 16 Jahren ist die Hippologica DIE Veranstaltung rund ums Pferd in Berlin. Vor allem seit die Stadt ihr Weltcup-Turnier nicht mehr austrägt, ist der Stellenwert dieser Messe noch mehr gestiegen.

Die Hippologica avancierte in den letzten Jahren zu einer der größten Pferdemessen Europas und bietet von Sport über Show bis hin zu unzählige Verkaufsständen alles, was das Reiterherz begehrt.

Die Hippologica findet in den Berliner Messehallen in der Nähe des Funkturms statt. Detaillierte Informationen findet man unter www.hippologica.de.

Für die neuen Bundesländer ist die Pferdemesse Hippologica etwas Besonderes, zeigt sie doch als älteste und die größte Messe im Osten Deutschlands, dass auch diese Region in Sachen Pferdesport und Zucht ein gehöriges Wort mitzureden hat, auch wenn das in der Öffentlichkeit außerhalb der Fachleute leider allzu selten bemerkt wird.

Das Warenangebot der Aussteller auf der Hippologica lässt keine Wünsche offen. Es gibt Pferdesportzubehör, Ausrüstung für Reiter und Pferd, Stalltechnik, alles rund um Pferdehygiene, Medizin, Hufbeschlag, Reitferien und spezielle Angebote für Kinder (es gibt sogar einen eigenen Messekindergarten mit Programm rund ums Pferd für die Kleinen) - und natürlich vieles, vieles mehr.

Das eigentliche Highlight sind allerdings die Shows und sportlichen Wettkämpfe der Hippologica. Westernreiter zeigen ebenso ihr Können, wie die Fahrer, Dressurreiter aus der Region, Springreiter in kleineren Prüfungen und Ponyreiter sowie die Kleinsten in der Führzügelklasse. Auch der Voltigiercup wird ein absolutes Highlight sein.

Auch Prominenz wie der Weltmeister im Vierspännerfahren, Michael Freund, hat sich für die Pferde-Veranstaltung angesagt.

Besonderes Highlight der vier Tage rund ums Pferd wird am Samstagabend das einstündige Showprogramm sein. Hier sind die Thunderguys, eine Stuntreitertruppe aus Belgien die Stargäste, aber auch das Landgestüt Neustadt Dosse wird sich mit seinen Hengsten in einer Quadrille präsentieren ebenso wie das Gestüt Ganschow. Dazu kommt eine Voltigier Vorführung und Westernshow.

Ein weiterer fester Bestandteil der Pferdemesse Hippologica sind die Seminare und Fachvorträge. Hier können selbst Profis noch etwas dazu lernen und sich über die neuesten Entwicklungen in Zucht und Sport informieren.
Es geht um Themen vom Pferdekauf bis hin zur Zahnbehandlung bei Pferden. Alle Vorträge werden von namhaften Spezialisten gehalten.

Die Öffnungszeiten für die Pferdemesse Hipplogica sind:

Donnerstag (11. Dezember) und Freitag (12. Dezember) von 14:00-22:00 Uhr
Samstag (13. Dezember) und Sonntag (14. Dezember) von 10:00-18:00 Uhr
Abendprogramm am Samstag (13. Dezember) von 19:30-23:30 Uhr

Für den Pferdefreund, der die Möglichkeit hat, im Dezember nach Berlin zu fahren, heißt es also nichts wie hin zur Hippologica. Die Veranstaltungen der Vorjahre haben gezeigt, dass es sich lohnt.

Hier noch Erfahrungen aus 2007:

http://freizeitreiten.blogspot.com/2007/12/hippologica.html

Eines der interessanten Themen aus 2007:

http://www.tier-kompakt.de/index.php/2007/11/07/hippologica-2007-1-fachtagung-fur-horse-professionals/

Jubiläum - Die Reiter Revue ist 50!

Eine der bekanntesten deutschen Pferdefachzeitschriften feierte in diesem Jahr im Juli ihren 50. Geburtstag. Die Reiter Revue entstand, auch wenn man es kaum glauben kann, schon im Jahre 1958 und blieb der Pferdesportwelt trotz aller Veränderungen bis heute erhalten.

“Immer wieder weiter entwickeln” lautete seit 50 Jahren ein Motto der Reiter Revue und deshalb präsentiert sich die Zeitschrift im November 2008 im neuen Look. Einiges wurde verändert und modernisiert, aber gleichzeitig traditionelle und lieb gewonnene Rubriken beibehalten.

Die Zeitschrift setzt ab jetzt auf mehr “interaktiven” Einfluss der Leser und hat dafür eine eigene Rubrik mit Gewinnspielen, Meinungsumfragen und Leseraktionen eingeführt. Neu ist auch ein kompakter Überblick hinter jeder Rubrik, also zu Themen wie Springsport, Dressursport oder Zucht. Und auch für Unterhaltung sorgt die Reiter Revue im “neuen Outfit”, hinten auf den “Revue-Seiten” gibt es so manches zum Lachen.

Doch das ändert nichts daran, dass die Reiter Revue nach wie vor auch schwierige Themen wie Medikation und Hyperflexion (Rollkur) angeht, sich dazu ihre Gedanken macht und Lesermeinungen einfließen lässt. Kompetent wird auch immer wieder über die Turniere des vergangenen Monats aus allen Reitsportbereichen berichtet. Dabei war die Reiter Revue vor etwa 15 Jahren eine der ersten Zeitschriften mit einem großen Block zum Thema Vielseitigkeitsreiten.

Jeden Monat wird außerdem ein großes Thema behandelt, das dem Reiter auch praktische Tipps für das eigene Pferd vermittelt.

Auch der große Anzeigenteil ist seit Jahren schon Tradition in der Reiter Revue. Viele Reiter haben hier schon ihr Traumpferd gefunden, einen Reiturlaub gebucht oder sich die diversen “Kleinigkeiten”, die zum Reiten nötig sind, beschafft.

Immer wieder arbeitet die Reiter Revue auch mit Profireitern zusammen, die ambitionierten Hobby-Reitern Ratschläge geben und mit deren Pferden arbeiten.

Und auch die Jugend kommt in der Reiter Revue schon seit Jahren mit eigenen Seiten für junge Leute nicht zu kurz.

Dies war auch schon vor 50 Jahren so, als die Reiter Revue bereits Porträts junger Reiter veröffentlichte. Aus einigen wurden Spitzensportler.

In der allerersten Ausgabe der Reiter Revue wurde vom Pfingstturnier in Wiesbaden berichtet, das ist auch heute noch so, manche Dinge ändern sich nicht.

Die Themen sind natürlich andere geworden, die Bilder sind heute viel besser, die Möglichkeiten des Mediums vielfältiger - doch damals wie heute steht bei dieser Fachzeitschrift die wirkliche Pferdeliebe im Vordergrund. Das merkt man auch deutlich in einigen Artikeln, wie ich finde.

Viele Reiter sind mit der Reiter Revue aufgewachsen und schätzen dieses Fachblatt bis heute als eine der besten Zeitschriften im Bereich Pferde.

Hier gibt’s noch mehr zum Jubiläum der Zeitschrift und dem neuen Look:

http://www.reit-blog.de/reitsport-news/241

http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Reiter-Revue-International-macht-sich-zum-50.-Geburtstag-frisch_79522.html

http://www.reitwelten.de/2008/06/17/50-jahre-reiter-revue-jubilaeumsausgabe-erscheint-am-18-juni-2008

Reitr läuft unter Wordpress 2.6
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